Depotkosten kennen und verstehen

Ehe Sie sich für ein Depotkonto entscheiden und einen Vergleich verschiedener Anbieter avisieren, sollten Sie die Faktoren der Depotkosten kennen. Denn nur Ihr Verständnis zu den Gebühren für Depots lässt Sie personalisiert entscheiden und ausschließen, dass Ihr Konto weitaus teurer als notwendig ist.

Hier erfahren Sie mehr über die anfallenden Kosten und erhalten eine klare Übersicht zum Inhalt der Depotgebühren.

Der Aufbau und die Struktur von Depotkosten

Die Kosten für ein Depot setzen sich aus verschiedenen Gebühren zusammen und können sich daher von äußerst günstig bis sehr teuer aufzeigen. Einige Anbieter werben mit gebührenfreien Depotkonten, was so viel heißt, dass Sie als Verbraucher und Depotinhaber keine Gebühr für die Eröffnung und Führung des Kontos zahlen müssen. Allerdings schließt der Verzicht auf eine Depotführungsgebühr nicht aus, dass anderweitige Depotkosten auf Sie zukommen. Für den Ankauf und den Weiterverkauf Ihrer Wertpapiere entstehen Gebühren in unterschiedlicher Höhe.

Um mehrere hundert bis tausend Euro pro Jahr zu sparen, sollten Sie die Kosten auf Ihre Trading Performance abstimmen und ein Konto bevorzugen, das für Vieltrader zum Beispiel Rabatte anbietet oder bei Wenigtradern mit günstigen Einstiegsdepots aufwartet. Die Kontoführung, die eigentlichen Trades und der Weiterverkauf Ihrer Wertpapiere bilden die drei Grundpfeiler der Depotkosten.

Wodurch entstehen Gebühren?

Gebühren entstehen durch den Aufwand, den Ihr Depotkonto verursacht und der von den Banken unterschiedlich berechnet wird. Die Depotkosten für Vieltrader sind immer höher als für Sie als Verbraucher, der nur gelegentlich tradet und ein geringes monatliches Halte- sowie Umlaufvermögen einsetzt. Während einige Banken bereits für die Kontoführung eine Gebühr verlangen, können Sie bei anderen Anbietern kostenlos einsteigen und alternativ sogar einen Bonus für die erste Einzahlung oder einen monatlichen Mindestumsatz erhalten. Depotkosten entstehen bei allen Bewegungen Ihrer Wertpapiere, die Sie selbst avisieren und beispielsweise durch einen An- oder Verkauf in die Wege leiten.

Die Vergleichstabelle schafft eine transparente Übersicht

Die Suche nach einem günstigen Depot ist einfach und lässt sich anhand dieser Vergleichstabelle binnen kurzer Zeit vornehmen. Durch die konkrete Übersicht aller anfallenden Depotkosten und Gebühren können Sie anhand des persönlichen Bedarfs entscheiden und jährlich viel Geld sparen. Da Sie die Kosten für ein Depot von der Rendite abziehen und demzufolge Ihrem Gewinn abrechnen müssen, sollten Sie die Tabelle als präzise Übersicht betrachten und sie als Grundlage für Ihre Kontoeröffnung nutzen. In wenigen Sekunden sehen Sie sämtliche Kosten und Zusatzgebühren, eventuelle Angebote für eine Guthabenverzinsung auf dem Verrechnungskonto und den Bonus, der Ihnen für die erste Einzahlung vom Anbieter zur Verfügung gestellt wird.

Welches Depotkonto ist das Richtige?

Es gibt kein richtiges oder falsches, sondern lediglich ein für Sie geeignetes oder ungeeignetes Depotkonto. Traden Sie viel oder arbeiten mit größeren Geldbeträgen und einem damit einhergehenden hohen Depotvolumen, können Sie durch die richtige Entscheidung für ein günstiges Konto eine Menge Geld sparen. Als Wenigtrader sind Sie mit einer kostenfreien Kontoführung gut beraten und zahlen lediglich für bewegte Gelder und nicht für die Verwaltung Ihres Depots. Generell muss ein Depot zu Ihnen passen und sich an Ihren Kriterien und Ihrem monatlichen beziehungsweise jährlichen Umsatzvolumen orientieren. Ob Sie sich für eine Direktbank, einen Online Broker oder eine Filialbank entscheiden, obliegt Ihrem persönlichen Anspruch und kann individuell gewählt werden. Generell sind Online Broker die praktische Lösung für Trader, die auch unterwegs handeln und jederzeit über ihr Smartphone oder den Tablet Computer eingreifen und agieren sowie reagieren möchten.

Worauf kommt es in der Depotführung an?

Viele Banken bieten ein verzinstes Verrechnungskonto an. In diesem Zusammenhang müssen Sie in die Berechnung einziehen, dass sich die Verzinsung und die Gebühren bestenfalls sogar aufheben können. Optimal sind Konten, die eine Verzinsung bieten und ohne Gebühren für die Kontoeröffnung und Kontoführung kommen. Im Vergleich finden Sie die wichtigsten Faktoren zu den einzelnen Depots und können im Vorfeld erkennen, wie günstig ein Depotkonto wirklich ist und welche Vorteile sich für Sie beim ein oder anderen Anbieter ergeben. Um erfolgreich zu traden und jederzeit up to date handeln zu können, sollte die Depotführung nicht nur stationär, sondern auch über eine mobile App möglich sein. Auch Prämien vom Anbieter sind vorteilhaft und können, sofern sich die Umsatzbedingungen an Ihren Kriterien und Möglichkeiten orientieren, eine hohe Ersparnis und damit eine ansprechendere Rendite mit sich bringen.

Wie und wann ein Depot geschlossen wird

Können Sie einen hohen Anstieg der Rendite verzeichnen und möchten ein Wertpapier veräußern, schließen Sie dieses Depot und sichern sich Ihren Gewinn. Dieser wird auf Ihr Verrechnungskonto gezahlt und ist eine steuerpflichtige Einnahme, deren Meldung beim Finanzamt spätestens mit der nächsten Steuererklärung fällig wird. Bei Schließung eines Depots und der Übertragung der Rendite auf Ihr Verrechnungskonto sind alle Depotkosten inklusive der Abschlussgebühr von der Rendite abgezogen. Alternativ zur Schließung können Sie ein Depot übertragen, wenn Ihnen die derzeitigen Gebühren zu hoch sind und Sie einen günstigeren Anbieter wählen.