Wichtige Fakten zur Depotführung

Passt das gewählte Depot zu den Anforderungen des Anlegers, können Sie sich auf eine einfache Depotführung einstellen und hohe Gebühren vermeiden. Bei Direktbanken und bei Onlinebrokern ist die Führung besonders einfach, da Sie über den Computer oder mit einer App auf dem Smartphone jederzeit handeln, verwalten, sich über aktuelle Kurse informieren und Wertpapiere veräußern können. Bei einem Depotkonto einer Filialbank sind Sie in Ihren Möglichkeiten eingeschränkt, sofern die Bank keinen Onlinehandel unterstützt und von Ihnen die persönliche Vorsprache bei geplanten Aktionen fordert. Ihr Depotkonto erzeugt Kosten und Gebühren, die im Vorfeld beziehungsweise für jede Aktion separat abgezogen werden. Für eine ausreichende Kontodeckung sollten Sie daher sorgen, da Sie sonst vom Handel ausgeschlossen und auf die Außenstände bei den Gebühren hingewiesen werden. Prüfen Sie Ihr Konto regelmäßig und kontrollieren alle Aktionen und Buchungen, sodass Sie die Übersicht behalten und die Vorteile der transparenten und gut strukturierten Depotführung nutzen.

Hier erfahren Sie wie man ein Depot-Konto führt

Gebühren und Kosten für ein Depot

Sie haben sich für ein Depot mit oder ohne Kontoführungsgebühr entschieden, ein Angebot mit Bonus gewählt und den jeweiligen Kosten für einen Trade oder die Verwaltung und Wiederveräußerung von Wertpapieren zugestimmt.

Um Ihre Rendite korrekt zu berechnen und den Reingewinn zu ermitteln, müssen Sie die anfallenden Gebühren und Ihren Einsatz abziehen.

Die Kosten sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, wurden Ihnen aber bereits im Zuge der Depoteröffnung bekanntgegeben. Die Kosten sind ein fester Bestandteil der Depotführung und beeinflussen Ihre Renditeaussichten nachhaltig. Daher haben Sie mit dem Depot Vergleich einen wichtigen Beitrag geleistet und ausgeschlossen, dass Sie hunderte oder tausende Euro mehr als nötig bezahlen. Gerade bei Vieltradern können die Gebühren sehr hoch sein und den Gewinn schmälern, wenn Sie ein zu teures Depot wählen und den Kostenfaktor nicht in die Auswahl einfließen lassen. Seriöse Onlinebroker und Filialbanken listen sämtliche Gebühren auf und arbeiten ohne versteckte und Ihnen im Vorfeld unbekannte Kosten.

Worauf bei der Depotkontoführung achten?

Behalten Sie die Übersicht! Wenn Sie viele Wertpapiere kaufen oder Ihren Handel in stetiger Bewegung und über verschiedene Endgeräte vornehmen, sollten Sie mindestens einmal pro Monat eine Überprüfung aller Buchungen vornehmen.

Erfahrene Trader legen großen Wert auf eine sorgfältige Depotführung und kontrollieren die Performance in regelmäßigen Abständen. Dazu gehört nicht nur die Prüfung der Renditen und auf dem Verrechnungskonto verbuchten Gewinne, sondern auch eine Berechnung der monatlichen Gebühren und Zusatzkosten für Ihr Depot.

Sie managen Ihr Vermögen eigenständig und sind daher selbst dafür verantwortlich, eventuelle Buchungsfehler frühzeitig zu erkennen und diese beim Anbieter zu melden. Reklamationen ohne Begründung oder zu einem späteren Zeitraum können nicht anerkannt und nicht plausibel nachvollzogen werden. Für die Kontrolle Ihres Depots sollten Sie ein wenig Zeit einplanen und damit der Problematik vorbeugen, dass Sie die Übersicht über die Depotführung verlieren und Fehler oder Mehrkosten vermeiden. Handeln Sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr als zum Zeitpunkt der Depoteröffnung, kann sich die Umstellung auf ein anderes Depotkonto lohnen und viel zu hohe Gebühren ausschließen.

Flexibilität in der Depotführung von Vorteil

Der Markt ist mobil und wenn Sie im digitalen Zeitalter bestehen möchten, sollten Sie ebenfalls mobil sein. In der Depotführung heißt das, dass Sie mit einem Anbieter gut beraten sind, der Ihnen sämtliche Aktionen auf allen internetfähigen Endgeräten ermöglicht.

Eine sichere App mit leichter Bedienung ist daher von Vorteil und schließt aus, dass Sie beim Handel an Öffnungszeiten einer Filialbank oder an einen stationären Computer gebunden sind. Um auf Signale in Echtzeit zu reagieren und Ihre Handlung auf die Marktbewegung abzustimmen, nimmt die Flexibilität viel Raum ein und erweist sich als wichtigstes Stilmittel bei Depotkonten. Aus diesem Grund haben sich Onlinebroker längst etabliert und bieten neben dem Vorteil eine ganze Bandbreite weiterer Vorzüge in der Depotführung. Mit wenigen Klicks können Sie Referenzkonten ändern, Wertpapiere ankaufen oder verkaufen, die Höhe Ihrer Einsätze variieren oder sich von nicht rentablen Aktien trennen und den Verkauf mit einem einfachen Mausklick oder der Betätigung des entsprechenden Buttons auf dem Smartphone avisieren. Auch die Übersicht über Ihr Depot können Sie flexibel erhalten und nicht nur auf dem Computer oder Laptop, sondern auch auf dem Smartphone oder dem Tablet abrufen. Dazu benötigen Sie Ihr Passwort und den damit verbundenen Zugang zu Ihrem Depotkonto.


Vermögen selbst managen - so funktioniert es

Das Vermögensmanagement in Eigenregie spart Kosten und ist eine beliebte Methode, aktiv am Markt teilzunehmen und mit einem Depot eigene Entscheidungen zu treffen. Sie melden sich für ein Depotkonto an, lernen die Faktoren der Depotführung kennen und erhalten nach Ihrer Verifizierung den direkten Zugang zu allen Angeboten des Anbieters. Die Transfers und der Handel sind sicher, da der Datenaustausch über eine verschlüsselte Plattform erfolgt und Ihr Handeln vor Fremdzugriffen schützt. Um Ihr Budget nicht überzustrapazieren, sollten Sie sich bereits vor der Kontoeröffnung ein Limit setzen und sich pro Monat sowie pro Jahr nur im von Ihnen fixierten Rahmen des renditeorientierten Handelns bewegen.